Funkschau: Ulrich Petry von dtst im Kurzinterview

Die Fachzeitschrift Funkschau stellt eine wichtige Frage: Schlägt Centrex die klassische Telefonanlage? Dazu befragte man auch den Vorstand der Deutsche Telefon Standard AG, Ulrich Petry.Die Antworten des Kurzinterviews:

funkschau: Was ist Ihre meistverkaufte beziehungsweise attraktivste TK-Anlagenlösung für kleine und mittlere Unternehmensgrößen?

Petry: SIP-TK-Anlage „CentrxX35″: Mehr als 150 Funktionen – und damit funktional voll vergleichbar mit „herkömmliche Telefonanlagen. Keine fortlaufenden Wartungskosten Nutzerzahl kurzfristig der Unternehmensentwicklung anpassbar Mehrung oder Reduktion der Nebenstellen Immer die aktuellste Version für alle Neu- und Bestandskunden da zentral gehostet Zunftssicher, da CTI/UC/FMC-Integrationen möglich

funkschau: Welche Funktionen und Komponenten werden von den Kunden am häufigsten nachgefragt?

Petry: Neben den klassischen TK-Leistungsmerkmalen wird die Integration des flexiblen und mobilen Arbeitsplatzes immer wichtiger. Klassische TK-Leistungen wie Besetztlampen-Anzeigen, Vermitteln oder Markeln über Standorte hinweg sind genauso wichtig wie CTI und UC. Inzwischen besteht auch eine steigende Nachfrage nach FMC-Integrationen.

funkschau: Zu den Kosten: Wie argumentieren Sie gegenüber dem Kunden die Kosten pro Arbeitsplatz?

Petry: Wichtigstes Kostensparargument bei CentrexX35: die nummerische Flexibilität und die Bereitstellung aller Dienstleistungen pro Nebenstelle. Zudem keine Update-Kosten. Je nach Anzahl der Nebenstellen, Projektdefinition und gewährten Rabatten liegt der Preis pro Nebenstelle zwischen ca. 3,00 EUR und 4,80 EUR ohne zusätzlich individuell gewünschte Serviceleistungen.

funkschau: Wie flexibel lässt sich die Anlage an sich ändernde Gegebenheiten beziehungsweise Ansprüche des Kunden anpassen?

Petry: Örtliche und numerische Flexibilität wird nur durch die Verfügbarkeit und Bandbreite des DSL-Anschlusses definiert. UC-Anwendungen werden über standardisierte Schnittstellen eingebunden, physikalische Grenzen sind aufgehoben. Gekaufte Einrichtungen sind durch den IP / SIP Standard an jeder weiteren Einrichtung betreibbar.

funkschau: Welcher Aufwand ist mit dem Aufbau und der Verwaltung der Anlage verbunden?

Petry: Minimaler Aufwand beim Aufbau wenn LAN VoIP ready ist. Einmalige Einrichtungsgebühr pro Nebenstelle: 4,80 EUR. Aufwendungen für Konfiguration und Installation vor Ort von Endgeräten: jeweils 18 EUR pro Gerät. Die Verwaltung der CentrexX-Anlage erfolgt über den System-Manager Web-Frontend durch den Nutzer. Down-/Upgrades greifen tagesgenau.

funkschau: Welche Endgeräte empfehlen Sie zum Anschluss an das TK-Anlagensystem? Wie steht es um die Kompatibilität mit vorhandenem Equipment?

Petry: Telefone müssen dem SIP-Standard Session Initiation Protocol entsprechen. Wenn diese Voraussetzung gegeben ist, können die Geräte im Normalfall problemlos genutzt werden. Die Deutsche Telefon selbst hat alle Geräte der relevanten Endgeräte-Hersteller zertifiziert und im Angebot, u.a.: Aastra, Cisco, Panasonic, Polycom, Siemens, Tiptel.

funkschau: Wie bewerten Sie das Konkurrenzverhältnis zwischen „klassische“ IP-TK-Anlage vs. IP-Centrex beim Kunden?

Petry: Beide „Systemwelten“ werden weiterhin ihre Berechtigung haben. Der Anteil der IP-Centrex-Anlagen wird aber kontinuierlich steigen. Denn das Internet wird für eine moderne Unternehmenskommunikation immer wichtiger. Zudem sind bei IP-Centrex Betrieb, System-Pflege und Wartung kostenfrei. On top: die Zukunftsperspektiven für CTI, UC und FMC.

via Funkschau: Ulrich Petry im Kurzinterview | Pressemeldungen | Deutsche Telefon.

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